Wälzlagerfertigung in einem Bruchteil der Zeit

Mit der Hochgeschwindigkeits-Schleifmaschine Grindstar hat die Erwin Junker Maschinenfabrik den Produktionsprozess bei der Herstellung von Wälzlagern für die Luftfahrtindustrie optimiert.

Dank der neuen Maschine nimmt der Prozess jetzt bis zu sechsmal weniger Zeit in Anspruch als der klassische Prozess, so das Unternehmen. Die große Herausforderung bei diesem Projekt lautete, trotz verringerter Maschinenanzahl die Ausbringung zu erhöhen. Der ursprüngliche Prozess erforderte fünf verschiedene Maschinen, auf denen Rohlinge in mehreren Schritten bearbeitet wurden. Notwendig waren das Schneiden, Trommelpolieren, Spitzenlosschleifen, Doppelscheibenplanschleifen und schließlich das Einstechschleifen. Dagegen ermöglicht die neu entwickelte und laut Hersteller auf dem Markt einzigartige Technologie, sämtliche Bearbeitungsschritte in einen einzigen Arbeitsgang zu integrieren. Dabei werde gleichzeitig noch eine höhere Qualität erzielt. Die Standzeit der Schleifscheiben ermögliche im praktischen Einsatz die unerwartet hohe Stückzahl von 200.000 bis 300.000 Teilen.